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Inhalte und Ziele

Wozu dient ein ILEK?
Der Schwerpunkt bei der Fördermittelvergabe lag bis zum Jahr 2004 auf der sogenannten sektoralen Förderung. Diese Förderpraxis berücksichtigte die komplexen, sektorübergreifenden Zusammenhänge (wie z.B. im Bereich des Verkehrs, der demografischen Entwicklung, der Abwanderung junger Menschen, der Überalterung der Bevölkerung, des Fremdenverkehrs ...) innerhalb des ländlichen Raumes nicht hinreichend.

 

Mit der 2005 erstmals in einer Förderrichtlinie verankerten „Integrierten ländlichen Entwicklung“ soll erreicht werden, dass die ländlichen Gemeinden sich untereinander zu ihren Entwicklungszielen verständigen und für ihre Region gemeinsame Leitlinien entwickeln.

Die großen Städte mit ihren Agglomerationsräumen sind in ihrer Entwicklung dem ländlichen Raum voraus: sie engagieren sich in „Metropolregionen“, weil sie frühzeitig erkannt haben, dass sie im Verbund – als Region – deutlich bessere Entwicklungsperspektiven im bundesdeutschen und im europäischen Wettbewerb haben.

Viele ländliche Räume sind in diesem Wettbewerb noch auf der Suche nach einer Standortbestimmung – man ist Zuschauer: die komplexen Entwicklungen der prosperierenden Regionen ziehen wie ein Film vorbei.

Die im Rahmen eines ILEK aufgebaute (und auch danach weiterhin gepflegte) „Regionale Partnerschaft“ ist für die zusammenarbeitenden Gemeinden im Verbund hilfreich, um Entwicklungsziele einzelner Gemeinden aufeinander abzustimmen, zu erreichen und die nötigen Fördermittel zu akquirieren.