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05.02.2018

Handball-Thüringenliga: Goldbach/Hochheim gewinnt Kellerduell gegen Apolda II 28:25 – Ex-Trainer läuft als Spieler auf

 

Von Falk Böttger

Goldbach. „Ein verdienter Sieg, wenn auch spielerisch nicht gerade glanzvoll. Aber was zählt, sind die zwei wichtigen Punkte gegen den Abstieg“, resümierte Goldbach/Hochheims Trainer Sven Rothhämel nach dem Abpfiff. Im Keller-Duell gegen das Schlusslicht der Handball-Thüringenliga HSV Apolda II setzten sich die Hornets vor heimischer Kulisse am Samstagabend mit 28:25 durch – und kletterten damit auf Rang zehn der Tabelle (12:20 Punkte).

 

Dass die Partie gegen die punktlose Oberliga-Reserve der Glockenstädter kein Spaziergang werden würde, war allen Beteiligten im Hornissen-Lager von vornherein klar. Allerdings bedeutete eine recht prekäre Goldbacher Personalsituation vor dem Spiel nicht gerade ein gutes Vorzeichen.

 

So fühlte sich sogar Sebastian Juhnke, Trainer der Goldbacher Reserve in der Pflicht und half, die Lücken zu schließen. Und noch einer holte das Hornissen-Trikot erstmals seit langem wieder aus dem Schrank. Stefan Juhnke, der Ex-Trainer der Goldbacher Thüringenliga-Handballer, ging in der zweiten Halbzeit seinen früheren Schützlingen vor allem in der Abwehr mehrfach zur Hand.

 

Von Beginn an war die Partie hart umkämpft – was sich auch bis zuletzt nicht ändern sollte. Bereits in der ersten Halbzeit konnte sich kein Team absetzen. Mit 14:12 hatten die Hornissen zur Pause nur knapp die Nase vorn. Zwar gaben sie ihre Führung danach nicht mehr her, konnten aber auch nicht entscheidend davonziehen (17:14/ 36., 23:21/ 49.). Rothhämel: „Mit der komplett veränderten Konstellation hat unser Spiel heute nicht richtig funktioniert“.

 

So blieb Apolda II stets auf Tuchfühlung (21:20/ 45.). Dass das Spiel nicht kippte, verdankten die Hornissen wohl auch ihren starken Torhütern Florian Schneegaß und Marc Donaj. Letztgenannter machte vor allem im zweiten Durchgang von sich reden und vereitelte beim 25:22 (51.) einen Konterversuch von Yves Stephan und auch den Nachwurf von Philipp Schmidt. „Eine Spitzenleistung, ohne die es womöglich noch anders hätte kommen können“, lobte Trainer Rothhämel den Keeper.